Geschichte des Kooperationsverbunds

Auf Initiative des Niedersächsischen Kultusministeriums, Kooperationsverbünde zur (Hoch-) begabungsförderung einzurichten (RdErl. d. MK v. 28.08.2002), gehört der Kooperationsverbund Braunschweig I zu einem der ersten Verbünde in Niedersachsen. Nach dem Antrag des Wilhelm-Gymnasiums und der Grundschulen Edith-Stein, Comeniusstraße, Heinrichstraße und Klint vom 12.12.2002 erteilt das MK die Genehmigung zur besonderen Begabungsförderung im Verbund zum Beginn des Schuljahres 2003/04.
Am 01.06.2007 ist die Kindertagesstätte St. Magni dem Verbund beigetreten, um auch die frühkindliche Begabungsförderung in den Blick nehmen zu können.
Nach Schaffung dieser eher organisatorischen Rahmenbedingungen hat sich der Verbund in den letzten Jahren verstärkt um die inhaltliche Entwicklung eines Förderkonzeptes, die konkrete Ausgestaltung mit besonderen Enrichment-Angeboten, die Zusammenarbeit mit außerschulischen Bildungsträgern und Universitäten und um die individuelle Einzelförderung gekümmert. Die Zusammenarbeit mit den Elternhäusern, die inzwischen zum Aufbau eines sich selbst tragenden „Elternnetzwerks“ geführt hat, ist dabei ein zentraler Baustein.
Der Verbund versteht sich als ein dynamisches System, das sich durch regelmäßige Fortbildungen pädagogisch wie auch fachwissenschaftlich in zentralen Themenfeldern der Begabungsförderung orientiert. Darüber hinaus wirkt der Verbund über die Schulöffentlichkeit hinaus in die Braunschweiger Öffentlichkeit hinein, indem er über Fragen der Begabungsförderung informiert. So fand z. B. am 05. März 2008 im Braunschweiger Schloss der „Tag der Hochbegabungsförderung“ statt, in dem neben der Information und Diskussion auch zahlreiche schulische Projekte aus dem „Kooperationsverbund Braunschweig I“ vorgestellt worden sind.